Spune la revedere! – oder auch: Búcsúzz el!
Es ist kaum zu glauben, aber unsere Zeit in Rumänien ist bereits zu Ende. Die vergangene Woche war unsere letzte – und sie war noch einmal gefüllt mit verschiedensten Aufgaben, Begegnungen und bewegenden Momenten.
CVJM – Gemeinsam Leben
Anja – Deborah – Lena – Tabea
Unsere letzte Woche in Rumänien war wuselig, berührend, herausfordernd, unterhaltsam, sehr heiß, sportlich und chaotisch.
Nachdem am Wochenende bereits Tag für Tag mehr Menschen (Familie Schaser, Rahel,…) auf dem Gelände in Arkeden eingezogen sind, kamen die letzten Mitarbeiter für die Kinderfreizeit am Montag.
Am Wochenende zogen bereits Tag für Tag mehr Menschen (Familie Schaser, Rahel,…) auf das Gelände in Arkeden.
Die letzten Vorbereitungen wurden getroffen, geputzt, aufgeräumt, Betten bezogen.
Mittags ging es dann los: Einige Mitarbeiter, die noch in Keresztúr waren, haben die Kinder in den Döfern abgeholt und zur Kirchenburg gebracht. Nach und nach hat sich das Gelände mit Kinderlachen gefüllt. Somit war es vorbei mit der Ruhe und Idylle 😉
Lena und Anja waren diese Woche in der Hauswirtschaft dabei. Das heißt, sie haben viel Zeit in der Küche verbracht, geschnippelt, die Geschirrspülmaschine beschäftigt gehalten, Töpfe gefüllt,… Zu unserer Freude hat Réka mitgeholfen und eine fantastische Mahlzeit nach der anderen auf den Tisch gebracht. Dazwischen haben wir darauf geachtet, dass die Bäder und Toiletten sauber sind, Wäsche gewaschen – und was sonst noch so getan werden musste.
Wir waren ein tolles Team und haben mit jeder Mahlzeit gemerkt, wie die Abläufe besser eingespielt sind. Auch das Interagieren mit den Kindern, die bei der Vorbereitung der Mahlzeiten mit Freude geholfen haben, war bereichernd für uns, obwohl dies oft mit Händen und Füßen stattgefunden hat. Réka war uns hierbei eine wertvolle Unterstützung, da sie sowohl ungarisch als auch deutsch sprechen kann. Es hat viel Spaß gemacht, die Mitarbeiter im Hintergrund zu unterstützen und zu helfen, dass diejenigen, die direkt an den Kindern dran waren, sich voll und ganz darauf fokussieren konnten…
… sowie Tabea und Deborah.
Bereits bevor die Kinder kamen war klar, dass es eine ganz andere Freizeit sein würde, als wir es von Deutschland gewohnt waren. Die Kinder wurden am Dienstagvormittag von ein paar Mitarbeitern in Fiatfalva und Csekefalva abgeholt. Ohne Gepäck kamen sie in Arkeden an. Nachdem sie Schirmmützen und Trinkbecher mit ihren Namen bekommen hatten, ging es gleich los mit spielen. Egal ob Federball, Fußball, Hola-Hoop oder sich auf dem Bobbycar ziehen lassen: wir Mitarbeiter waren immer gut beschäftigt. Diese Spielzeiten waren über den ganzen Tag verteilt. Dazwischen gab es immer wieder Themenzeiten, eine Nap-Time, Obstpausen, Singen oder aber auch Zeit zum Duschen. Da viele Kinder zuhause gar keine Dusche haben, war dies eines der Highlights. Danach bekamen sie einen Satz neuer Kleidung. Diese wurde von Deborah und einer Freiwilligen in den letzten Wochen aus dem Second-Hand raussortier und ausgesucht.
Viele der Kinder hier haben Läuse und deshalb war das Haarewaschen und das anschließende rauskämmen der Läuse sehr wichtig. Am Ende des Tages ging es immer in Kleingruppen zum Zähneputzen. Auch wir übernahmen eine Gruppe. Das stellte sich teilweise als nicht ganz einfach heraus, da die Sprachbarriere doch sehr groß war und die Kinder aus schwierigen Lebensumständen kommen.
Die gesamte Freizeit stand unter dem Thema „David“. Wie er vom Hirtenjunge zum König wurde – auch seine Affäre mit Batseba.
Den Kindern wurde vermittelt, was die Bibel über die Ehe und das Verhältnis zwischen Mann und Frau sagt, und wie ein guter Umgang mit dem anderen Geschlecht aussieht.
Besonders präsent war dabei der Psalm 51, den David nach dem Ehebruch geschrieben hat. In diesem heißt es auf ungarisch: „Teremts bennem tiszta szivet ó uram“ (Schaffe in mir ein reines Herz, oh Gott). Am Abend waren dazu verschiedene Gebetsstationen aufgebaut, die die Kinder sehr gut und bewegend aufgenommen haben. Es war insgesamt eine sehr besondere Erfahrung und wir sind froh, diese Freizeit in unserer Abschlusswoche miterlebt zu haben.
Haus des Lichts
Lea – Katharina – Rahel
Es ist kaum zu glauben, aber diese Woche war bereits unsere letzte Woche in Rumänien. Das heißt neben allen privaten Dingen, die man noch unterbringen wollte, standen verschiedene Arbeiten auf der Farm und im Haus des Lichts, sowie eine Abschlussreflexion und ein Abschlussabendessen an.
Am Montag starteten wir damit, die restlichen Zelte der Schulklasse abzubauen. Lea widmete sich einem besonders mitgenommenen Zelt, das sie mit viel Geduld und einer handelsüblichen Nähmaschine flickte – gar nicht so einfach! Währenddessen bauten Katharina und Rahel eine Holzkiste für die Schlafsäcke und konnten dabei ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen.
Dienstags waren wir alle an verschiedenen Orten im Einsatz: Katharina kümmerte sich auf der Farm um das leibliche Wohl, Lea arbeitete im Lager, und Rahel unterstützte Sabrina mit den Klienten im Haus des Lichts. Am Abend stand noch ein ganz besonderes Highlight an: Natalie und Sandra, die zwei jungen Camperinnen, zeigten uns ein paar Übungen mit den Pferden, die wir auch direkt selbst ausprobieren durften. Es ist unglaublich, was die Pferde bereits alles gelernt haben, seit die beiden regelmäßig mit ihnen üben.
Die Arbeit mit den Pferden war besonders für Katharina ein großes Wunder…
Mittwoch war Besuchstag auf der Farm: Die Klienten kamen vorbei, und während Lea weiter das Zelt flickte und Rahel den Rasen mähte, sammelte Katharina gemeinsam mit den jungen Erwachsenen Kräuter – ein letzter gemeinsamer Moment mit der Gruppe. Am Nachmittag lösten wir dann endlich Fannys Geburtstagsgutschein ein: ein gemütlicher Cafébesuch in Schäßburg, mit Kaffee, Kuchen und guter Stimmung.
Donnerstagvormittag widmeten sich Lea und Rahel den letzten Arbeiten am Spielplatzprojekt – das Dach wurde noch mit Biberschindeln gedeckt. Katharina war währenddessen mit Sabrina einkaufen und bereitete das Abschlussabendessen auf der Farm vor. Am Nachmittag kamen alle zur gemeinsamen Reflexion zusammen, und nach dem anschließenden Essen ließen wir den Abend bei Lobpreis und Lagerfeuer ausklingen.
Der Freitag war unser letzter offizieller Arbeitstag auf der Farm. Den Vormittag verbrachten wir nochmal bei den Pferden – ein schöner Abschied. Nachmittags trafen wir uns mit Sabrina zum gemeinsamen Kaffeetrinken, dem sich spontan auch Natalie und Sandra anschlossen. Die gute Gemeinschaft setzten wir bei einem Abendessen in der WG fort, bevor wir uns schweren Herzens verabschieden mussten. Sandra und Natalie sind uns in der kurzen Zeit sehr ans Herz gewachsen – mit ihrer Freude am Anpacken und ihrem Wissen über Pferde waren sie eine große Bereicherung für unser Team und das ganze Projekt.
Den Samstag verbrachten wir größtenteils mit dem Großputz der gesamten WG. Am Abend kamen die Bibelschülerinnen aus Arkeden zu uns und dann hieß es Auto laden, Abendessen und ab ins Bett – schließlich war die Abfahrt für Sonntagmorgen um 3 Uhr festgesetzt.
Fast pünktlich um 3:20 Uhr machten wir uns am Sonntag auf den Weg zurück nach Österreich. In Budapest legten wir einen kurzen Zwischenstopp ein und kamen müde, aber wohlbehalten gegen 18 Uhr in Klaus an. Unterwegs wurde die Geduld mancher sehr auf die Probe gestellt, da wir aufgrund eines Problems mit dem Motor nur etwa 100 km/h fahren sollten.
Nun sind wir zurück am Schloss und versuchen die Erlebnisse der letzten Monate zu erfassen und zu verarbeiten. Viel hat Gott gewirkt und viel habe wir erlebt. Aber dazu mehr in unserem nächsten Beitrag…
#DankeJesus
– Wir sind gut wieder am Schloss angekommen und das erste Gefühl war „nach Hause kommen“
– Die Kinderfreizeit (CVJM)
– Der Besuch und die Unterstützung von Sandra und Natalie auf der Farm
– Für neue Freundschaften und das Zusammenwachsen und Austauschen im Team, trotz aller Herausforderungen und Schwierigkeiten
– Für alle eure Gebete und Mittragen!
#SorgenUndGedankenDieZuJesusKommenDürfen
– Das Ankommen zurück am Schloss und nach der Abschlusswoche auch wieder in Deutschland
– Das Abschiednehmen am Schloss und nun auch für uns von der Bibelschulzeit
– Einige von uns wissen noch nicht, wie es nach dem Praxissemester weiter gehen wird



























































