Bine ați venit în România!
Die erste Woche in Rumänien war für beide Projekte von zahlreichen neuen Eindrücken geprägt.
Um uns den Start zu erleichtern, wurde mit viel Liebe eine Einführungswoche für uns organisiert. Diese gestaltete sich teils gemeinsam mit allen Bibelschülerinnen, teils projektbezogen in den kleineren Gruppen.
Während dieser Woche hatten wir die Gelegenheit, erste Eindrücke von den Orten, Menschen, Projekten, Einkaufsmöglichkeiten und auch von kulinarischen Spezialitäten zu sammeln.
Am Montagmorgen um vier Uhr ging es nach einem kurzen Gebet und Segen von Elmar (Bibelschulleiter), los nach Rumänien. Müde, aber voller Vorfreude starteten wir unsere Reise. Zwei von uns waren jeweils fürs Fahren und Navigieren zuständig, während der Rest im Wechsel schlief – eine gut eingespielte Teamarbeit. Die Straßen waren angenehm leer und so verlief die Fahrt reibungslos. In Ungarn legten wir eine Pause an einer Raststätte ein, bei der einige von uns gleich mutig ihre ersten ungarischen Sprachkenntnisse ausprobieren konnten. Gegen 19 Uhr – nach vielen Stunden Fahrt, Pausen und Fahrerwechseln – kamen wir schließlich am Haus des Lichtes (HdL) an.
CVJM
Anja, Deborah, Lena, Tabea
Die erste Woche hier in Rumänien stand unter dem Motto: Eingewöhnen und Ankommen.
Am Dienstag hieß es erstmal die Kirchenburg in Arkeden erkunden und Mittagessen kochen für die Baujungs, die auf dem Gelände am Werkeln sind. Anschließend haben wir uns die Kinderarchen angeschaut und einen ersten Kontakt zu den Roma Kindern gehabt. Dort wird jeweils einer von uns pro Woche mithelfen. Weiter ging es dann nach Keresztúr ins Jugendhaus, welches zum CVJM gehört. Dort gibt es einen Second-Hand Laden, wo einmal in der Woche ein Verkauf stattfindet.
Die restliche Woche waren wir viel unterwegs:
Mittwochvormittag haben wir Arkeden angeschaut, in dem Ort werden wir die nächsten Wochen wohnen. Am Mittag ging es dann zum Haus des Lichts. Nachdem wir eine gute halbe Stunde zu spät waren, was hier in Rumänien meist allerdings nicht allzu schlimm ist, wurde uns von Fanny die Arbeit dort gezeigt und vorgestellt.
Anschließend fuhren wir alle gemeinsam zur Farm. Es war schön, als Gesamtteam endlich mal wieder Zeit zu verbringen.
Für die einen spontan, für die anderen geplant, haben wir bei den anderen Bibelschülerinnen in deren WG in Schäßburg übernachtet. Denn am nächsten Morgen hieß es früh auftsehen… Doch davon später mehr 😉
Für Freitag hatte Rahel (Mitarbeiterin CVJM und begleitete uns die Woche über) eine Teamchallenge vorbereitet. Wir sollten verschiedene Orte im Dorf finden und anschließend in den Dorfladen gehen und dort einkaufen. An sich nicht schwer, nur dass unsere Arbeit auf ungarisch ist, man in Arkeden aber rumänisch spricht. Mit Händen und falsch ausgesprochenen Brocken auf rumänisch, haben wir es dann letztendlich geschafft. Wir waren sehr dankbar für die Offenheit und Hilfsbereitschaft der Dorfladendame.
Abends waren wir noch bei Familie Schaser, die die Arbeit vom CVJM leiten, zum Essen eingeladen.
Den Sonntagvormittag ließen wir ruhig angehen.
Nachmittags fuhren wir nach Keresztúr . Dort findet alle 4 Wochen ein ungarisch-deutscher Gottesdienst statt. Eingeladen sind vor allem die Jugendlichen aus dem benachbarten Romadorf. Besonders für uns war der gemeinsame Lobpreis. Zwar kannten wir alle Lieder, doch nicht in der ungarischen Sprache. Hier merkten wir, verbunden sind wir durch Jesus, auch wenn wir unterschiedliche Sprachen sprechen.
Am Ende des Gottesdienstes wurden wir eingesegnet, für den Dienst den wir in den nächsten Wochen hier tun werden.
Haus des Lichts
Lea, Katharina, Rahel
Nach unsere Ankunft am Haus des Lichts (HdL) wurden wir am Montagabend herzlich von unseren Gastgebern Sabrina Peter, Felix und Fanny Meinel begrüßt. Bei einem gemütlichen Abendessen konnten wir sowohl Familie Meinel, als auch weitere Freiwillige ein wenig kennenlernen.
Anschließend fuhren wir nach Schäßburg in die Gästewohnung. Dort werden wir in den nächsten Wochen wohnen. Nachdem wir uns ein wenig eingerichtet hatten, fielen wir auch schon bald müde ins Bett.
Der Dienstag startete mit einem gemeinsamen Frühstück mit Familie Meinel, Sabrina (Mitarbeiterin), Stefan (macht FSJ seit September und wohnt in derselben WG wie wir), Heinz (Pensionist aus Deutschland, der aber immer mal wieder vorbeikommt, Hilfsgüter bringt und mithilft) und Tabea & Rosah (zwei FSJlerinnen aus Puschendorf, die für 3 Wochen in Rumänien sein werden).
Ewa, die Direktorin des Hauses, nahm uns anschließend mit auf eine eindrucksvolle Rundführung durch die Einrichtung. Wir bekamen einen Einblick in die verschiedenen Projekte, Therapieangebote und konnten erste Klientinnen und Klienten kennenlernen. Am Nachmittag sprachen wir im Garten mit Felix über kulturelle Besonderheiten, das Zusammenleben als Team und wichtige Regeln für die kommende Zeit. Fanny hatte für uns Pizza gebacken, die wir bei strahlendem Sonnenschein im Garten genossen.
Den freien Nachmittag nutzten wir, um Sighișoara – oder wie die Siebenbürger Sachsen sagen, Schäßburg – zu erkunden. Die bunte Altstadt, die engen Gassen und die beeindruckende Burganlage haben uns sofort begeistert. Es war wie ein Schritt in eine andere Zeit.
Am Mittwoch stand unsere erste große Einkaufstour an. Sabrina begleitete uns dabei mit vielen hilfreichen Tipps zu günstigen Läden und Wechselstuben. Zuvor hatten wir noch den Second-Hand-Laden, der ebenfalls zum HdL gehört, besucht – und manche von uns wurden dort fündig.
Nachdem die Salte für das Grillen vorbereitet waren, fuhren wir zusammen das erste mal zur Farm. Felix zeigte uns das weitläufige Gelände und erzählte spannende Geschichten über die Arbeit vor Ort.
Den Abend ließen wir bei Lagerfeuer, Lobpreis und netten Gesprächen ausklingen.
Am Donnerstag ging es früh los: Wir begleiteten den örtlichen Posaunenchor beim traditionellen Maiblasen. An verschiedenen Orten der Stadt – darunter der kleine Dachreiter auf der deutschen Schule, der Marktplatz und der Stundturm (das Wahrzeichen von Sighișoara) mit grandiosem Ausblick – erfüllte Musik die Luft. Teil des Posaunenchors waren auch Felix und Stefan. Danach wurden wir zum Frühstück eingeladen – eine schöne Gelegenheit, noch mehr über Land, Leute und Traditionen zu erfahren.
Ein weiteres Highlight war die Stadtführung mit Theo (einem Siebenbürger Sachse),
Bei ihm erfuhren wir nicht nur kulturelles und geschichtliches über die Stadt, sondern kehrten auch bei ihm Zuhause ein – inklusive frischem Rhabarber mit Zucker. Gemeinsam mit Theo sangen wir Kanons, lauschten Deborahs einzigartigem Orgelspiel in der beeindruckenden Bergkirche, deren Innenmalerei bereits 1488 fertiggestellt wurde und beendeten den Tag mit leckerem Langos.
Den Freitag verbrachten wir auf der Farm. Zunächst gab es eine theoretische Einführung in den Umgang mit Pferden, bevor wir die Tiere aus dem Stall holten, putzten und sogar einen Waldspaziergang mit ihnen unternahmen. Dabei merkten viele von uns: Das ist gar nicht so einfach, wie es aussieht. Und doch war es beeindruckend zu erleben, wie schnell Vertrauen zu den Pferden aufgebaut werden konnte.
Der Samstag führte uns schließlich zu einem gemeinsamen Ausflug in die beeindruckende Vargis-Schlucht. Nach einer kurzen Wanderung teilten wir uns in zwei Gruppen: Die einen wagten sich an den Klettersteig, die anderen erkundeten eine Höhle. Danach wurde getauscht. So hatten wir alle unseren Nervenkitzel und konnten einen grandiosen Blick über die Schlucht genießen.
Unsere erste Woche in Rumänien war geprägt von neuen Eindrücke, Herausforderungen, Begegnungen und Gottes Gegenwart. Wir sind dankbar für jede Erfahrung – und gespannt auf das, was die kommenden Wochen noch vor uns liegt.
#DankeJesus
– Danke für die problemlose Autofahrt nach Rumänien, ohne wirklichen Stau oder Schwierigkeiten an den Grenzen.
– Danke für eine schöne Einführungswoche, die es uns ermöglicht Stück für Stück hier anzukommen
– Danke für ein gutes Miteinander mit Stefan in der WG (HdL)
#SorgenUndGedankenDieZuJesusKommenDürfen
– Die Umstellung, die unregelmäßigen Tagesabläufe und das volle Programm machen es für einige von uns herausfordernd, wirklich Zeit mit Jesus zu verbringen und zur Ruhe zu kommen.
– Ein großes Anliegen ist es, Einheit im Team durch Jesus zu bewahren.


















































